
Halm und Augen bilden zusammen den Griff der Schere. Die Scherenaugen sind das Arbeitsbett für die Finger. Sie müssen so geformt sein, dass sie gut in der Hand liegen und die Hände auch nach längerem Schneiden nicht ermüden. Die Augen sollen so stehen, dass sie harmonisch zur natürlichen Fingerform verlaufen. Entscheidend für schmerzfreies Arbeiten ist die sorgfältige, glatte Oberflächenbearbeitung im Inneren der Scherenaugen.
Abhängig von der geplanten Funktion der Schere - für grobe oder feine Arbeiten mit hohem bzw. geringem Kraftaufwand - müssen die Augen entsprechend groß oder klein sein. Die Griffaugen sind passend zur Größe und Funktion der Schere geformt. Damit eine große Schere von zwei oder mehr Fingern gut gehalten und geführt werden kann, ist das eine Auge oft größer und länglich-oval.
Bei Scheren mit Kunststoffgriffen ist die Anpassung der Scherenaugen an die Anatomie der Hand besonders gut zu realisieren. J.A. HENCKELS INTERNATIONAL arbeitet in der Entwicklung neuer Scherenmodelle mit Designern zusammen, die in ihren Entwürfen die ergonomischen Aspekte besonders berücksichtigen.
Je feiner die Schneidanforderungen an eine Schere sind - z.B. bei einer Stickschere - desto spitzer und schlanker muss die Scherenspitze zulaufen. Eine gute Schere schneidet bis zum letzten Millimeter der Schneide absolut sauber. Deshalb werden Scheren von J.A. HENCKELS INTERNATIONAL mit dem Spitzen-Schnitt an speziellen Teststoffen geprüft.
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